dmitry-ratushny-O33IVNPb0RI-unsplash_edited.jpg

Therapeutisches Schreiben
Einzeln & Gruppe

Therapeutisches Schreiben, auch als selbstreflektierendes Schreiben bezeichnet, ist eine heilsame Entdeckungsreise zu sich selbst. Man setzt sich spielerisch mit dem eigenen Selbstbild auseinander und kann dadurch innere Konflikte aufarbeiten, was zur Persönlichkeitsentwicklung beiträgt. 

 

Therapeutisches Schreiben fördert die Wahrnehmungsfähigkeit und steht jedem offen. Besondere literarische Fähigkeiten braucht es nicht, denn sprachliches Ausdrucksvermögen hat jeder.

 

Wie nachhaltig ist eigentlich das, was man in einem Coaching oder einer Unterrichtseinheit erkennt oder versteht? Was im Moment neu und inspirierend erscheint, ist oft nach kurzer Zeit nur noch schemenhaft erinnerbar. Was man dagegen aufschreibt, bleibt, es ist dem Vergessen entrissen. Seien es Ziele, Ideen, Erfahrungen, Vorsätze, Ängste oder herausragende Erlebnisse. Der Schreibende kann das, was er denkt, noch einmal „von außen“ betrachten und befragen. Die Selbstreflexion und die Vertiefung des eigenen Denkens und der eigenen Gefühle sind also im Prozess des Aufschreibens bereits integriert. So unterstützt das Schreiben ganz von allein eine vertiefte Selbsterkenntnis.

 

Therapeutisches Schreiben ist ein effektives Tool, mit dem man lernt:

 

  • die eigenen Gedanken- und Verhaltensmuster zu erkennen

  • die eigene Entwicklung zu dokumentieren

  • sich selbst zuzuhören ohne zu bewerten

  • sich besser zu verstehen

  • im schriftlichen Selbstgespräch belastende Dinge niederzuschreiben

  • Ängste und Sorgen abzubauen, denn was man versteht, fürchtet man nicht mehr

  • sich mentale Klarheit und Entlastung anzueignen

  • inneren und äußeren Problemen mit neuem Blick zu begegnen

  • die eigene Selbstwirksamkeit zu kräftigen

  • sich mit seinen Gedanken und Gefühlen auseinanderzusetzen

  • sich selbst wertfrei zu beobachten

 

Das therapeutische oder selbstreflektierende Schreiben lässt sich am besten von seiner Zielsetzung her definieren. Wer aus therapeutischen Gründen schreibt, tut dies, um sich von einem Leid, einer Frustration, einer misslichen Lage und den damit verbundenen negativen Gedanken und Gefühlen zu befreien. Literarischem Anspruch und dem Gedanken an eine Veröffentlichung der Texte kommt anfangs nebengeordnete Bedeutung zu. Mit Systemischem Coaching zum Erfolg!